Erwartungen für Anfänger eingrenzen
 

Veränderungen umzugehen und trotzdem Stabilität zu beweisen.

 
Körperliche Gesundheit
Da viele Menschen nicht offen über ihre mentale Gesundheit sprechen, gibt es natürlich viel mehr Geschichten darüber, wie Tai Chi die körperliche Gesundheit der Menschen verbessert hat. Wenn die Energie in unser Zentrum sinkt und man die Reichweite seiner Bewegungen erforscht durch die Form und durch Übungen mit Partnern, wird man hauptsächlich bemerken, dass die Gelenke sich lösen und die Muskeln, Bänder und Sehnen sich dehnen, erstarken und sich entspannen. Zusätzlich regen die Tai Chi Bewegungen die Hauptbereiche des Lymphdrainagesystems an, welches als eines von mehreren anderen Systemen Schlacken aus dem Körper filtert, und wegen dieses Effekts, der sich durch die Praxis von Tai Chi verstärkt, fühlt man sich so großartig.

 
Alle diese Auswirkungen beginnen mit der ersten Unterrichtsstunde und setzen sich laufend fort, doch die auffälligsten körperlichen Veränderungen finden in den ersten zwei bis drei Jahren statt. Mit der gebotenen Sorgfalt kann Tai Chi einen positiven Effekt auf die meisten Gelenkprobleme erzielen (z.B. Rückenschmerzen), auf Ermüdungs- bzw. Erschöpfungserscheinungen

(einschließlich dem Fatigue- oder chronischen Erschöpfungssyndrom) und auf hormonelle, Atem- und Verdauungsstörungen.

 

Zusätzlich macht die Arbeit mit der eigenen inneren Energie (Chi) die Energiebahnen (Meridiane) in unserem Körper durchlässig, und diese Wirkung verstärkt sich, wenn man in Partnerübungen mit der Energie der Partner spielt und umgekehrt – jede beliebige Region im Körper profitiert, in die Chi gesandt wird. Langsam, mit jeder Übungssequenz, werden die Energieblockaden in unserem Körper (und Geist) aufgelöst und unsere Gesundheit und Vitalität verbessert.

 

Widerstand gegen Krankheiten
Eine natürliche Folge des kontinuierlichen Loslassens und sich Entspannens, so dass falsch genutzte Energie in das eigene Zentrum zurückgeführt werden kann und gleichzeitig dieses Zentrum gestärkt wird und sich ausdehnt, ist, dass der Körper mehr Reserven behält, um seine Aufgaben zu erfüllen. Z.B. wird in Stresssituationen (egal ob Sorgen, Furcht oder Ärger) die Blutzufuhr der Hauptorgane und des Verdauungssystems reduziert und die Funktion des Immunsystems unterdrückt, so dass mehr Blut und Energie zu den Muskeln geleitet werden (für den Kampf, die Flucht oder den Erstarrungsreflex). Nach einer

 

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